Afrikanische Schweinepest (ASP) – wollen Sie sich auf andere verlassen?!?

Date: 29/01/19

Afrikanische Schweinepest (ASP) – wollen Sie sich auf andere verlassen?!?

Seit über 10 Jahren werden in den osteuropäischen Ländern kontinuierlich Fälle der ASP verzeichnet. Am Anfang standen Kaukasus- Länder, wie Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Über die baltischen Länder und Russland zog die Seuche weiter in den Westen. Zuletzt sorgten auch Ausbrüche in Belgien für Aufregung im Westeuropäischen Raum. Aktuell wird an der Deutsch-Dänischen Grenze ein Schutz-Zaun gegen die Verbreitung der Schweinepest gebaut. Aber was können Sie machen, ohne sich gänzlich auf andere zu verlassen?

 

Sicherheitsrisiko Nr. 1 ist und bleibt der Mensch!

Die Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) stuften im Juli 2017 das Risiko durch direkten Kontakt zwischen Wildschweinen von gering zu mäßig hoch. Als größte Gefahr für die Einschleppung gilt der Mensch, der über kontaminierte Schweinefleischerzeugnisse, Transportfahrzeuge und Personaltransfer den Erreger nach Westen trägt. Das Einschleppungsrisiko durch den Menschen wird als hoch eingestuft und ist damit die größte Gefahrenquelle.

 

Das Virus ist besonders widerstandsfähig!

  • 10 Tage in Kot
  • 70 Tage in Blut (Raumtemperatur)
  • 15 Wochen in gekühltem Fleisch (auch Kadaver!)
  • 6 Monate in konserviertem Schinken
  • 18 Monate in gekühltem Blut
  • Über Jahre in tiefgefrorenen Fleischerzeugnissen!

 

 

Es gibt keinen Impfstoff gegen ASP - Heilung ist unmöglich!

=> Biosicherheitsmaßnahmen sind unerlässlich!

 

Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden?

  • die Tierbestände korrekt an die Tierseuchenkasse (TSK) melden und den Beitrag zahlen, denn die TSK ersetzt dem Tierhalter den sogenannten gemeinen Wert der getöteten Tiere im Seuchenfall sowie die mitunter erheblichen Kosten für die Tötung und Räumung des Bestandes
  • Verstöße gegen tierseuchenrechtliche Bestimmungen, dazu zählen auch unzureichende Hygienemaßnamen im Betrieb - können die TSK berechtigen die Leistungen zu verweigern oder zu kürzen. Die TSK wird in diesen Fällen den eventuellen Verstoß des Tierhalters dem Ausmaß des Seuchenausbruchs oder dem geleisteten Vorschub einer Seuchenverbreitung gegenüberstellen.

 

 

Deswegen empfehlen wir, dass Sie

1. die tierseuchenrechtliche Bestimmungen einhalten und

2. den Hygienestatus unter folgenden Punkten überprüfen:

  • Schwarz- Weiß- Prinzip: strikte und planmäßig umsetzen. Dazu zählen u.a.
    • Duschen vor und nach der Arbeit,
    • nur betriebseigene Kleidung,
    • kontrollierter Personen- und Fahrzeugverkehr
    • und Einzäunung der Betriebsstätte
  • Schulung und dokumentierte Belehrung aller Mitarbeiter zum Umsetzen der veranlassten Hygienemaßnahmen
  • Überprüfung und ggf. Verbesserung von Kadavertransport- und -lagerung im Betrieb
  • Fliegen- und Schadnagerbekämpfung konsequent und planmäßig durchführen
  • Zwischendesinfektion mit VIREX 
    • Das Schuhwerk vor und nach dem Betreten von einzelnen Tierbereichen
    • Der Arbeitsgeräte, die im entsprechenden Bereich verbleiben und mit einem Farbcode gekennzeichnet wurden
  • Bei der Arbeit mit direktem Tierkontakt ist das Tragen von Handschuhen und eine Zwischendesinfektion mit VIREX zu empfehlen
  • Professionelle Reinigung und Desinfektion der Tierbereiche nach Ausstallung, dazu zählt eine alkalische Schaumreinigung mit ECOFOAM ADVANCED und die anschließende Desinfektion mit viruzider Wirkung mit VIROSHIELDVIREX oder KILCOX EXTRA

 

 

Für die Umsetzung der angeführten Maßnahmen in ihrem Betrieb steht Ihnen das KILCO- Team gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Ihr Kilco Team

E-Mail:  info@kilco.eu

Tel.: +49 (0)2822 6968501

 

 

 


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