Afrikanische Schweinepest (ASP) - Risiko inzwischen von "gering" auf "mäßig" hochgestuft

Date: 08/03/18

Afrikanische Schweinepest (ASP) - Risiko inzwischen von "gering" auf "mäßig" hochgestuft

Seit 2007 werden in den osteuropäischen Ländern kontinuierlich Fälle der ASP verzeichnet. Am Anfang standen Kaukasus- Länder, wie Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Über die baltischen Länder und Russland zog die Seuche weiter nach Westen. Letzte Ausbrüche in Polen und Tschechien sowie in 2 russischen Großbetrieben, südlich von Moskau und in Sibirien mit ca. 40.000 Schweinen, die getötet werden mussten, rücken den Seuchenverlauf immer weiter an Deutschland heran.

 

 

Der Mensch: Sicherheitsrisiko Nr. 1

Die Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) stuften im Juli 2017 das Risiko durch direkten Kontakt zwischen Wildschweinen von gering zu mäßig hoch. Als größte Gefahr für die Einschleppung gilt der Mensch, der über kontaminierte Schweinefleischerzeugnisse, Transportfahrzeuge und Personaltransfer den Erreger nach Westen trägt.  Das Einschleppungsrisiko durch den Menschen wird als hoch eingestuft und ist damit die größte Gefahrenquelle.

 

Das Virus ist besonders widerstandsfähig!

10 Tage in Kot

70 Tage in Blut (Raumtemperatur)

15 Wochen in gekühltem Fleisch (auch Kadaver!)

6 Monate in konserviertem Schinken

18 Monate in gekühltem Blut

Über Jahre in tiefgefrorenen Fleischerzeugnissen!

 

 

Kein Impfstoff gegen ASP verfügbar - Heilung unmöglich! Biosicherheit – unerlässlich!

 

Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden?

  • die Tierbestände korrekt an die Tierseuchenkasse (TSK) melden und den Beitrag zahlen, denn die TSK ersetzt dem Tierhalter den sogenannten gemeinen Wert der getöteten Tiere im Seuchenfall sowie die mitunter erheblichen Kosten für die Tötung und Räumung des Bestandes

  • Verstöße gegen tierseuchenrechtliche Bestimmungen, dazu zählen auch unzureichende Hygienemaßnamen im Betrieb - können die TSK berechtigen die Leistungen zu verweigern oder zu kürzen. Die TSK wird in diesen Fällen den eventuellen Verstoß des Tierhalters dem Ausmaß des Seuchenausbruchs oder dem geleisteten Vorschub einer Seuchenverbreitung gegenüberstellen.

 

 

Deswegen Tierseuchenrechtliche Bestimmungen einhalten und Hygienestatus unter folgenden Punkten überprüfen:

  • Strikte und planmäßige Umsetzung des Schwarz- Weiß- Prinzip, dazu zählen u.a. Duschen vor und nach der Arbeit, nur betriebseigene Kleidung, kontrollierter Personen- und Fahrzeugverkehr und Einzäunung der Betriebsstätte

  • Schulung und dokumentierte Belehrung aller Mitarbeiter zum Umsetzen der veranlassten Hygienemaßnahmen

  • Überprüfung und ggf. Verbesserung von Kadavertransport- und -lagerung im Betrieb

  • Konsequente und planmäßige Fliegen- und Schadnagerbekämpfung

  • Zwischendesinfektion des Schuhwerks mit VIREX vor Betreten von einzelnen Tierbereichen sowie nach Gebrauch von Arbeitsgeräten, die im entsprechenden Bereich verbleiben und mit einem Farbcode gekennzeichnet wurden

  • Bei der Arbeit mit direktem Tierkontakt ist das Tragen von Handschuhen und eine Zwischendesinfektion mit VIREX zu empfehlen

  • Professionelle Reinigung und Desinfektion der Tierbereiche nach Ausstallung, dazu zählt eine alkalische Schaumreinigung mit ECOFOAM ADVANCED und die anschließende Desinfektion mit viruzider Wirkung mit VIROSHIELD, VIREX oder KILCOX EXTRA

 

 

Für die Umsetzung der angeführten Maßnahmen in ihrem Betrieb steht Ihnen das KILCO- Team gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Ihr Kilco Team

E-Mail:  info@kilco.eu

Tel.: +49 (0)2822 6968501

 

 

 

 

 


0 Kommentar


Es hat noch keiner kommentiert. Möchten Sie kommentieren?

Sie können Ihren Kommentar abgeben.

Wir behalten uns vor Beiträge und Kommentare zu bearbeiten und / oder zu löschen. Links sollten für die Themen relevant sein. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare vor der Veröffentlichung überprüft werden.


Bitte registrieren Sie sich um einen Kommentar abzugeben.